Winter 2024/2025: Weihnachtsgrüße, MobiT(h)ür und MO-LAB II Kick-off
Zum Jahreswechsel 2024/2025 bedankt sich das ThAEP-Team bei Partnern, Kolleginnen und Kollegen für die gute Zusammenarbeit und blickt auf zwei Erasmus+-Projekte: das laufende Mobilitätskonsortium MobiT(h)ür und den Kick-off des neuen Projekts MO-LAB II.
Winter 2024-2025
Plötzlich ist es wieder soweit – die wundervolle Winterzeit ist da! Eine Zeit, um innezuhalten, das vergangene Jahr2024 Revue passieren zu lassen, Dankbarkeit auszudrücken und die besten Wünsche für die Zukunft zu übermitteln.

Liebe Geschäftspartner, Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde,
wir möchten die Gelegenheit nutzen, Ihnen von Herzen für Ihr Vertrauen, Ihre Unterstützung und die angenehme Zusammenarbeit im vergangenen Jahr zu danken. Ihr Engagement und Ihre Offenheit haben maßgeblich dazu beigetragen, dass wir gemeinsam viele wertvolle Projekte und Erfolge realisieren konnten.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien besinnliche und erholsame Weihnachtstage, Zeit für Freude und Entspannung sowie einen guten Start in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr.
Wir freuen uns darauf, im kommenden Jahr wieder mit Ihnen zusammenzuarbeiten und gemeinsam neue Herausforderungen anzugehen.
Herzliche Grüße und frohe Weihnachten!
Ihr ThAEP Team
Gespräche im Brauhaus zum Löwen: Nächste Schritte für das Erasmus+ Mobilitätsprojekt Mobit(h)ür.
Am 12. Dezember fanden in Mühlhausen, im traditionsreichen Brauhaus zum Löwen, intensive Gespräche über die nächsten Schritte im Rahmen des Erasmus+ Mobilitätsprojekts Mobit(h)ür statt. Die Gespräche markierten einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg zur erfolgreichen Umsetzung des Projekts, das sich der Förderung der beruflichen Entwicklung von Auszubildenden in den Bereichen Hotel und Gastronomie widmet. Ziel des Projekts ist es, jungen Talenten praxisorientierte internationale Erfahrungen zu ermöglichen, ihre beruflichen Kompetenzen zu stärken und interkulturelle Fähigkeiten zu fördern.
Neben der strategischen Planung wurde auch über die Bedeutung von Qualitätsstandards, den Austausch bewährter Verfahren und die Erweiterung des Partnernetzwerks diskutiert. Besondere Aufmerksamkeit galt der Organisation von Praktika und Job-Shadowing-Programmen, die den Teilnehmenden wertvolle Einblicke in die Arbeitswelt bieten und sie optimal auf zukünftige Herausforderungen vorbereiten sollen.
Das Brauhaus zum Löwen bot eine einladende Atmosphäre, die den kreativen Austausch und die produktive Zusammenarbeit unter den Projektpartnern förderte. Am Ende des Tages wurden konkrete Maßnahmenpläne für die nächsten Monate verabschiedet, um sicherzustellen, dass das Projekt weiterhin seine Ziele erreicht und nachhaltig zur Förderung der beruflichen Bildung beiträgt.
Das Erasmus+ Mobilitätsprojekt Mobit(h)ür bleibt damit ein Leuchtturmprojekt, das jungen Menschen innovative Möglichkeiten eröffnet und gleichzeitig die internationale Zusammenarbeit im Bildungssektor stärkt.

Praktikum von ukrainischen Berufsschülerinnen im Südharzklinikum ab 09.12.2024 für 65 Tage
Ab dem 9. Dezember 2024 absolvieren ukrainische Berufsschülerinnen im Bereich Pflege ein 65-tägiges Praktikum im Südharzklinikum. Ziel dieses Praktikums ist es, den Schülerinnen die Möglichkeit zu geben, ihre im Unterricht erworbenen theoretischen Kenntnisse durch praktische Erfahrungen zu ergänzen und zu vertiefen.
Unter der Anleitung erfahrener Fachkräfte arbeiten die Praktikantinnen eng mit dem medizinischen und pflegerischen Personal des Klinikums zusammen. Dabei übernehmen sie unterstützende Aufgaben in der Patientenbetreuung und gewinnen Einblicke in die Organisation und Abläufe eines modernen Krankenhauses.
Während ihres Praktikums lernen die Schülerinnen nicht nur die pflegerischen Techniken und Standards des deutschen Gesundheitssystems kennen, sondern erweitern auch ihre interkulturellen Kompetenzen durch die Zusammenarbeit mit deutschen Kolleginnen und Kollegen. Diese Erfahrungen sind besonders wertvoll, da sie nicht nur die fachliche, sondern auch die persönliche Weiterentwicklung fördern.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Vertiefung ihrer Sprachkenntnisse. Die tägliche Arbeit mit Patienten und Kolleginnen ermöglicht es den Schülerinnen, ihre Kommunikationsfähigkeiten praxisnah zu verbessern und so besser auf die Herausforderungen des Berufsalltags vorbereitet zu sein.
Das Praktikum im Südharzklinikum bietet den jungen Pflegekräften eine einmalige Gelegenheit, ihre beruflichen Fähigkeiten zu erweitern, praktische Erfahrungen zu sammeln und sich optimal auf ihre zukünftige Laufbahn im Pflegebereich vorzubereiten.

Herbst 2024
Kick-Off-Meeting vom 19. bis 20. November 2024 zum Projekt MO-LAB II: Ein gelungener Auftakt für die Landwirtschaft der Zukunft
Am 19. und 20. November 2024 fand das Kick-Off-Meeting des Projekts „Moderne Landwirtschaft und zukunftsorientierte Ausbildung – digitale Transformation in der Landwirtschaftsberufsausbildung QUO VADIS“ (MO-LAB II) im Europäischen Informationszentrum (EIZ) der Thüringer Staatskanzlei in Erfurt statt. Die hybride Veranstaltung, bei der der italienische Partner ASSO virtuell zugeschaltet war, wurde von der Thüringer Agentur für Europäische Programme e. V. als Lead Partner organisiert.
Die Tagung zeichnete sich durch eine konstruktive Atmosphäre und einen intensiven Erfahrungsaustausch aus. Fachvorträge und Diskussionsphasen wechselten sich ab und führten zu einer umfassenden Ergebniszusammenfassung. Im Zuge dessen wurden zentrale Schlussfolgerungen gezogen, inhaltliche Planungen konkretisiert und Termine für die nächsten Abstimmungen festgelegt.
Die Teilnehmer wurden von Frau Hrytsyshyn herzlich begrüßt, die in ihrer Ansprache die Bedeutung und Notwendigkeit des Projekts aus der Perspektive der Landwirtschaftsbranche betonte. Sie verwies zudem darauf, dass das Erasmus+-Projekt MO-LAB II eine Weiterentwicklung des erfolgreichen Vorgängerprojekts MO-LAB I darstellt.
Im Anschluss hieß Herr Spieß, der Hausherr des EIZ der Thüringer Staatskanzlei, die Gäste willkommen. Er äußerte seine Freude darüber, dass die Kick-Off-Veranstaltung mit den europäischen Partnern in diesen repräsentativen Räumlichkeiten stattfinden konnte.
Egon Primas, langjähriger Ausschussvorsitzender für Landwirtschaft des Thüringer Landtags, stellte das Projekt in den Kontext der thüringischen Landwirtschaftsbranche. Er betonte die Bedeutung dieses Bildungsprojekts, das eine praxisorientierte und zukunftsgerichtete Ausbildung für die Branche sicherstellen soll.
Frau Hrytsyshyn vertiefte im weiteren Verlauf die Projektziele des MO-LAB II (Projekt-Nr.: 2024-1-DE02-KA220-VET-000247097), das im Rahmen des Programms Erasmus+ von der Thüringer Agentur für Europäische Programme e. V. gefördert wird. Sie hob hervor, dass die Ausbildung von Fachkräften den Anforderungen der modernen Praxis gerecht werden und die Lernenden auf die Transformation des Arbeitsmarkts hin zur „Landwirtschaft 4.0“ vorbereiten muss. Ein zentrales Ziel des Projekts sei es, junge Menschen für Berufe in der Landwirtschaft zu begeistern, sie langfristig für die Branche zu gewinnen und in diesen Berufen zu halten.
Mit diesem erfolgreichen Auftakt wurde der Grundstein für eine intensive Zusammenarbeit und die Verwirklichung der Projektziele gelegt. Das MO-LAB II-Projekt verspricht, einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung der landwirtschaftlichen Berufsbildung zu leisten und die Branche zukunftsfähig zu machen.



Dieses Projekt wird von der Europäischen Union kofinanziert.
