Start des Erasmus+ Mobilitätsprojekts MobiT(h)ür
Das Mobilitätskonsortium MobiT(h)ür wurde für die Erasmus+-Periode 2021-2027 akkreditiert. Das Kick-off-Meeting zum Start der Akkreditierung fand am 9. und 10. Dezember 2021 im BTZ Rohr-Kloster statt.
Winter 2021-2022

Rückblickend auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Partnern für die gute Zusammenarbeit. In jeder Krise steck eine Chance, so haben wir auch unsere Chance genutzt und neue Projekte gewonnen.
Start des ERASMUS+ Mobilitätsprojektes.
In allen Bildungsbereichen, die das europäische Programm Erasmus+ in seiner neuen Periode von 2021 bis 2027 abdeckt, wird künftig eine Akkreditierung zum zentralen Zugangsinstrument zu europäischen Fördermitteln für die Auslandsmobilität stattfinden.
Dafür ist das einzige Konsortium „MobiT(h)ür“ in Thüringen, unter der Leitung der Thüringer Agentur für Europäische Programme, ins Leben gerufen und für die Periode 2021-2027 im Programm ERASMUS+ akkreditiert. Unser Konsortium besteht aus zehn Mitgliedern aus Thüringen.
Die Akkreditierung gibt Einrichtungen der Berufsbildung einen Rahmen für die Einbettung von Mobilitätsaktivitäten in die eigene Organisationsentwicklung und schafft langfristige Planungssicherheit. Organisationsentwicklung bezieht sich neben der Internationalisierung, dabei auch auf die übergreifenden Ziele des Erasmus+-Programms – insbesondere auf Inklusion, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Partizipation. Das ist ein wichtiger Schritt, damit Auslandsmobilität nicht mehr die Ausnahme ist, sondern zum Normalfall wird, denn Auslandserfahrung ist eine Investition in die Zukunft, die sich für Betriebe und Auszubildende lohnt.
Vom 09.-10.12.2021 fand das Kick-off-Meeting zum Start der Akkreditierung in Räumlichkeiten des Konsortium Mitgliedes- Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) Rohr-Kloster statt. Das BTZ Rohr-Kloster als organisatorischer Bestandteil und Bildungsdienstleister der Handwerkskammer Südthüringen ist heute eines der größten, modernsten und innovativsten Berufsbildungszentren des Handwerks in Deutschland.
Die Teilnehmer hatten die Gelegenheit, bei einer Führung das BTZ kennen zu lernen und waren von dessen Möglichkeiten in der Ausbildung begeistert.
Außer den Konsortiumsmitgliedern nahmen die Einrichtungen aus dem Partnerstaat Ukraine teil.
Während des Meetings wurde die European Skills Agenda for Sustainable Competitiveness, Social Fairness and Resilience vorgestellt. Diese stellt hinsichtlich Digitalisierung und Berufsbildung fest, dass insbesondere die Verbesserung der Bereitschaft von Berufsausbildungseinrichtungen, einschließlich der Berufsbildungslehrenden, neben der Verbesserung der digitalen Infrastruktur einen bedeutenden Schwerpunkt bei der Digitalisierung darstellt. Dabei wurde klargestellt, dass die Digitalisierung der Berufsausbildung deren Zukunftsfähigkeit sichert. Mehr als 21 Monate Covid 19-Pandemie und die mit den Lockdowns verbundenen Schulschließungen machten und machen deutlich, wie wichtig es ist, dass sowohl Lehrkräfte als auch Lernende mit online Fernunterricht und digital basiertem und pädagogisch angepasstem Homeschooling (Selbstlernen) qualitativ und zielgerichtet umgehen können.
Auf der anderen Seite ergeben sich auch Anforderungen an das Ausbildungspersonal aus der Entwicklung am Arbeitsmarkt hinsichtlich fortschreitender Digitalisierung. Hier hilft die Förderung der Bereitschaft, digitale Technologien in der Ausbildung anzuwenden, auch dabei, Barrieren hinsichtlich von Inhalten abzubauen und somit die Zukunftsfähigkeit der Ausbildung von zwei Seiten zu sichern. Die Teilnehmer des Meetings bemerkten diese Aspekte bei den eigenen Ausbildungsaktivitäten und bei der Kooperation und Netzwerkarbeit mit anderen ausbildenden Einrichtungen.
Wir werden die Zusammenarbeit im Konsortium weiterentwickeln und auch die ukrainischen Partner stärker einbeziehen.

Die Teilnehmer des Kick-Off Meetings (Das Meeting fand in Masken und unter Einhaltung der 2G+ Regelungen statt, für die Gruppenfotos wurden die Masken kurzfristig entfernt).

Die ukrainischen Partner, das lehrende Personal, nahmen an der mehrtätigen Schulung der ThAEP zur Digitalisierung teil (Die Schulung fand ausschließlich in Masken und unter der Beachtung der 2G+ Regelungen statt, die Masken wurden nur kurzfristig für das Gruppenfoto entfernt).
Führung der Teilnehmer durch das Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) Rohr-Kloster.


Dieses Projekt wird von der Europäischen Union kofinanziert.
