September 2024: Start des neuen Projekts MO-LAB II
September 2024. Das neue ERASMUS+ Projekt MO-LAB II
Seit September 2024 wird unter der Leitung der ThAEP das neue ERASMUS+ Projekt „Moderne Landwirtschaft und zukunftsorientierte Ausbildung – Digitale Transformation in der landwirtschaftlichen Berufsausbildung QUO-VADIS“ (MO-LAB II) realisiert. Dieses ehrgeizige Vorhaben vereint Partner aus Deutschland, Polen, Estland, Italien und Bulgarien, die gemeinsam daran arbeiten, die Berufsausbildung im landwirtschaftlichen Bereich zukunftsweisend zu gestalten und weiterzuentwickeln.
In Zeiten der digitalen Transformation soll das Projekt dazu beitragen, dass alle Beteiligten der Landwirtschaftsbranche – sei es als Individuen, Teams oder Organisationen – durch eine zielgerichtete berufliche Bildung befähigt werden, lern- und wandlungsfähig zu agieren. Diese Kompetenzen unterstützen sie darin, ihr Arbeitsumfeld verantwortungsbewusst und aktiv zu gestalten, angepasst an die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt.
Einen zentralen Baustein bildet die Smart-Plattform, die mit ihren innovativen Lern- und Lehrangeboten einen bedeutenden Beitrag zur Qualifizierung der Teilnehmenden leistet. Die Plattform eröffnet ihnen die Möglichkeit, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zu erweitern und sich auf eine zunehmend digitalisierte Arbeitswelt vorzubereiten.
Mit diesem Projekt wird ein nachhaltiger Impuls geschaffen, der die Ausbildung im landwirtschaftlichen Bereich auf ein neues Niveau hebt und den Agrarsektor als dynamischen, zukunftsorientierten Berufszweig fördert.
Projektergebnisse des Mobilitätsprojekts 01.06.2023 – 31.08.2024
Im Rahmen der zweiten Projektphase des Erasmus+ Mobilitätsprojekts „MobiT(h)ür“ (www.mobithuer-erasmus.de) konnte unser Konsortium von Juni 2023 bis August 2024 in mehreren zentralen Bereichen bedeutende Fortschritte verzeichnen.
Die Projektperiode zielte darauf ab, wesentliche Meilensteine zu erreichen und nachhaltige Erfolge in der beruflichen Bildung sowie in der interkulturellen und internationalen Zusammenarbeit zu sichern. Die angestrebten Ergebnisse konzentrierten sich auf vier Hauptziele:
Ziel 1: Planung, Organisation und Durchführung der Mobilitätsaktivitäten
Im Berichtszeitraum wurden 92 Mobilitäten erfolgreich realisiert – eine mehr als geplant. Die Integration von dreimal so vielen Teilnehmenden mit geringeren Chancen und der fünffache Einsatz nachhaltiger Verkehrsmittel waren besonders erfreulich. Eine USA-Mobilität ist für 2025 in Planung, und die ausgestellten Praktikumszeugnisse, die von den Ausbildungsstätten anerkannt wurden, bestätigen die Qualität und Akzeptanz des Programms.
Ziel 2: Vermittlung interkultureller Kompetenzen und europäischer Werte
Durch Praktika in Griechenland, Italien, Frankreich und Österreich gewannen die Teilnehmenden interkulturelle Sensibilität und Anpassungsfähigkeit, wertvolle Qualitäten für ihre berufliche und persönliche Entwicklung. Die abschließende Reflexion ermöglichte es ihnen, ihre Erfahrungen zu teilen und persönlichen Wachstum zu reflektieren.
Ziel 3: Ausbau des Netzwerks internationaler Partner
Das Konsortium erweiterte sein Netzwerk erfolgreich um vier neue Partnerinstitutionen, darunter die École Internationale de Boulangerie (Frankreich) und die University of Medicine-Pleven (Bulgarien). Diese Kooperationen fördern den wertvollen fachlichen Austausch und stärken die internationale Zusammenarbeit.
Ziel 4: Errichtung eines Kompetenzzentrums für internationale Berufsbildung
2023 wurden bedeutende Schritte zur Errichtung eines Kompetenzzentrums unternommen. Die Zusammenarbeit mit der Landbäckerei Thieme und dem College für Lebensmitteltechnologie in Lemberg/Lviv (Ukraine) legte den Grundstein für künftige Projekte. Erste Praktikantinnen sammelten wertvolle praktische Erfahrungen und förderten den interkulturellen Austausch.
Zusammenfassung und Ausblick
Die gesetzten Projektziele wurden nicht nur erfolgreich erreicht, sondern in einigen Bereichen sogar übertroffen. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen und die fruchtbaren Partnerschaften belegen den langfristigen Wert und die Nachhaltigkeit des Projekts. Mit Freude blicken wir auf kommende Phasen, die die berufliche und persönliche Entwicklung unserer Teilnehmenden weiter fördern werden.
Die dritte Projektphase hat bereits begonnen, und die ersten Mobilitäten nach Italien wurden erfolgreich umgesetzt.




Dieses Projekt wird von der Europäischen Union kofinanziert.
