Frühling bis Herbst 2021: MEDIC-Kickoff in Erfurt, MO-LAB-Treffen in Polen und Wirtschaftsforum in Lviv

Frühling bis Herbst 2021: MEDIC-Kickoff-Meeting in Erfurt/Mühlhausen, das 2. MO-LAB-Projekttreffen an der Universität Krakau und die Teilnahme am Wirtschaftsforum in Lviv.

MEDICMO-LAB

Teilnahme am 20. Internationalen ökonomischen Forum in Lviv am 16.09.2021.
Die Westukraine gewinnt als Drehscheibe, wie auch als Transitknoten zwischen der EU und dem östlichen Europa sowie Asien an Attraktivität. Über die wirtschaftlichen Potenziale der Region rund um die Karpaten und die Investitionsmöglichkeiten, unter Berücksichtigung der Corona- Pandemie, informierten ausgewiesene Experten beim „20 internationalen ökonomischen Forum“ Mitte September in Lviv.

v.l.n.r. Nataliia Sklarchuk, Detlef Reuter, Liliana Hrytsyshyn
v.l.n.r. Nataliia Sklarchuk, Detlef Reuter, Liliana Hrytsyshyn

Die Region punktet mit einer entwickelten IT- Branche und vielen Bildungseinrichtungen.
Wirtschaftliche Bedeutung kommt der Region insbesondere wegen ihrer immensen IT- Branche zu. Darüber hinaus wurden Chance diskutiert, die sich für die Region nach der Pandemie ergeben könnten. Eine entscheidende Rolle wird dabei die Qualität des Bildungssystems spielen. Erfolgreiche Unternehmer berichteten über ihre Erfahrungen.
Informationen und B2B-Gespräche
Für den Vorstand eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich ein Bild von den aktuellen Potenzialen der Westukraine zu machen. Gleichzeitig konnten Matchmaking-Gespräche mit potenziellen Partnern aus der Region geführt werden. Inhaltlich lag der Schwerpunkt in diesem Jahr auf den Themenfeldern Infrastruktur, Nachhaltigkeit, der digitalen Wirtschaft und Bildung.
Wir nutzten die Reise auch, um unsere Partner über den Fortgang unseres ERASMUS- Mobilitätsprojektes zu Informieren.

Die Vorstandsvorsitzende in der Veterinäruniversität in Lviv
Die Vorstandsvorsitzende in der Veterinäruniversität in Lviv



Sommer 2021
Meeting des Projektes „MO-LAB” in Polen
Am 05.07. und 06.07.2021 fand das 2. Meeting beim Projektpartner UNIVERSITY OF AGRICULTURE IN KRAKOW statt.

Kick-off MO-LAB und Rückblick 2019–2021
Die Universität bereitet Landwirtschaftsfachkräfte darauf vor, die Herausforderungen der gegenwärtigen nachhaltigen Entwicklung auf der Grundlage ökologischer Regeln für das Management und die Nutzung der Erdressourcen zu bewältigen.
Die Universität entwickelt sich in vielen Richtungen durch:
  • die Anpassung traditioneller Studienbereiche an die künftigen Bedürfnisse der Landwirtschaft und der natürlichen Umwelt durch Änderung der derzeitigen Lehrprogramme, um den Erwartungen der jungen Generation gerecht zu werden und den sozioökonomischen Veränderungen in Polen und in der EU zu entsprechen und durch die Entwicklung neuer Lehr- und Forschungslinien, die die perspektivische Entwicklung abbilden.
Im Senatssaal der Universität begrüßte der Vize-Rektor Prof. Dr. hab. Andrzej Sechman die Teilnehmer und stellte die Lehrkräfte vor, die anschließend über den aktuellen Forschungsstand berichten werden.
Frau Dipl. Ing. Hrytsyshyn, Vorstandvorsitzende ThAEP e.V., informierte über den aktuellen Projektstand und zeigte die vor den Partner liegenden Aufgaben auf.
Die Projektpartner ergänzten weitere Elemente Ihrer Unternehmungen und informierten über Innovationen, die Eingang in die Berufsausbildung finden.
Prof. Andrzej Sechmann bedankte sich bei den Teilnehmern für die Beiträge und die Diskussion und beendete das Meeting. Gleichzeitig erinnerte er an die morgige Exkursion in das Gestüt Stadnina Koni Michałów.
Eines der staatlichen Araber-Gestüte in Polen besuchte das MO-LAB Projekt- Team am 07.07.2021. Es befindet sich in Michałów bei Pinczów. Es wurde 1953 gegründet. (www.michalow.arabians.pl.).
Nach einem ausgiebigen Rundgang durch die Stall- und Außenanlagen wurden die Auszeichnungen und Trophäen vorgestellt. Alle Teilnehmer waren begeistert von der Schönheit der Pferde und der Sauberkeit der Anlagen.

Kick-off MO-LAB und Rückblick 2019–2021


Frühling 2021
Kick Off Projektmeeting MEDIC in Erfurt/Mühlhausen
Vom 27. zum 28. Mai 2021 konnte nach mehrfacher Verlegung, aufgrund der pandemischen Lage, das Kick-Off Meeting in Erfurt und Mühlhausen, wo auch die Ludwig Fresenius Schule besucht wurde, stattfinden. Die hybride Veranstaltung, unter denen die Teilnehmer teils online als auch -mit negativem Test- präsent waren, wurde organisiert von der Thüringer Agentur für Europäische Programme e. V. – Lead Partner und der Impulsregion Erfurt Weimar Jena.
Sie war durch eine sehr konstruktive Atmosphäre intensiven Erfahrungsaustausches geprägt. Vorträge und Diskussionsphasen lösten sich ab und mündeten in einer Er-gebniszusammenfassung, gezogenen Schlussfolgerungen und der Planung der Inhal-te und der Termine des nächsten Treffens.
Durch Frau Hrytsyshyn wurden die Teilnehmer begrüßt und kurz auf die Ziele und Notwendigkeiten eines solchen Projekts aus Sicht der Gesundheitsbranche eingegan-gen. Gleichzeitig verwies sie auch darauf, dass das ERASMU MEDIC- Projekt eine erfolgreiche Weiterwicklung von MAPA darstellt.
Im Anschluss erläuterte Herr Bauer das Interesse der Impulsregion an diesem EU- Projekt.
Frau Hrytsyshyn ging dann auf die Ziele des Projektes „Strategische Partnerschaf-ten auf dem Gebiet der medizinischen Ausbildung mit Fokus auf innovative Bildungsinhalte und höhere Arbeitsmarktrelevanz“, Projekt- Nr.: 2020-1-DE02-KA202-007407 ein, dessen Förderung im Rahmen des Programms Erasmus+ von der Thüringer Agentur für Europäische Programme e.V. in Erfurt beantragt wurde und durch die Impulsregion unterstützt wird. Die Ausbildung der Fachkräfte muss den Pra-xisanforderungen gewachsen sein und die Lernenden auf die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hin zur „Pflege 4.0“ vorbereiten. Es gilt, junge Leute für den Beruf der Pflegefachkraft zu interessieren, zu gewinnen und sie später im Job zu halten. Das vorliegende Projekt will einen Beitrag hierzu leisten, indem das Kompetenzprofil einer Pflegekraft 4.0 erarbeitet (IO 1) und mit dem aktuellen Standardprofil (HCEU-Matrix) verglichen wird. Die durch Vergleich erhaltenen neuen Kompetenzanforderungen wer-den als ausgewählte Lerninhalte der Themen Digitalisierung, Robotik, Umweltschutz und Prävention von Demotivation am Arbeitsplatz erarbeitet und in moderne Lernfor-mate umgesetzt werden (IO 2). Die Umsetzung der Ausbildungsinhalte erfolgt in Form von angeleitetem, fallbezogenem und problemorientiertem Lernen mittels Webinars, Self-Learning-Modulen, Rollenspiel oder als gamifizierte Versionen im Klassensatz bzw. als digitale Ausgabe. Zur Vermittlung dieser neuen Lehrinhalte und -formate werden Curricula zur Schulung und zum Training der Ausbildenden erarbeitet (IO 3).
Das Projekt MEDIC hat eine Laufzeit von zweiunddreißig Monate bis zum 31.05.2023. Um die Ziele von MEDIC zu erreichen, arbeiten Projektpartner aus vier europäischen Ländern (Rumänien, Polen, Österreich und Deutschland) zusammen, in denen sowohl die Technologien in der Pflege als auch die Berufsbildung unterschiedlich sind. Die transnationale Zusammenarbeit sichert, dass unterschiedliche Erfahrungen einfließen, verschiedene Ausbildungsstände verglichen und Ansätze für einen transnationalen, sprich beispielhaften Charakter für Europa, gefunden werden können.

Dieses Projekt wird von der Europäischen Union kofinanziert.