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Aktuell
Am 07. und 08.04.2022 konnte das Kick Off- Meetings PRO-DIGIT erfolgreich durchgeführt werden

Am 07.-08.04.2022 fand in Erfurt das Kick-off Meeting des Projektes „Förderung der Bereitschaft und Befähigung zum berufsschulspezifischen Einsatz digitaler Technologie in der Berufsausbildung des Gesundheitswesens“ („PRO-DIGIT“) aus dem ERASMUS+ Programms statt.
Nach den Begrüßungen der Teilnehmer durch den Leadpartner ThAEP e.V., Frau Liliana Hrytsyshyn, Frau Dr. Tamme (für das Bildungswerk e.V.) und Herrn Volkmar Bauer (Impulsregion e.V. und Stadtverwaltung Erfurt) stellten sich die Partner vor:
Herr Dr. Christian Hemerka (Institut für angewandte Assistenzsysteme im Gesundheitswesen) informierte über die Ziele. Das Institut strebt eine holistische Betrachtung der Heilung, der Alters- und Familienpflege, mit besonderem Augenmerk auf die Eigenverantwortung des Patienten und die Verbindung menschlichen und digitalen Dienstleistungen. Schwerpunkt bei den Assistenzsystemen ist Jill - der Gesundheitsassistent.
Frau Prof. Dr. hab. Teresa Sasinska- Klas stellte das Profil der Jagiellonen-Universität in Krakau (auch Jagellonen-Universität; polnisch Uniwersytet Jagielloński (UJ) vor. Die UJ ist aktiv an der Entwicklung der akademischen Online-Bildung in Polen beteiligt, dies sowohl in ihrem theoretischen Teil (E-Learning) als auch in verschiedenen Formen didaktischen, Internet gestützten Unterrichts, mit besonderem Schwerpunkt auf Blendend Learning Kursen.
Herr Vassil Simeonov erläuterte das Profil von PROMIMPRESA s. r. l.. Die PROMIMPRESA s. r. l. ist ein Unternehmen, das Schulungen und Dienstleistungen für Einzelpersonen, öffentliche Einrichtungen und Unternehmen anbietet. PROMIMPRESA bietet u.a. Leistungen in der Berufs- und Weiterbildung in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Gesundheit und Sicherheit, IT & Software, künstliche Intelligenz, Kreativwirtschaft, Tourismus, Spracherwerb an. Sie besitzen einen weiten Erfahrungsschatz in europäischen Programmen und Projekten.
Frau Carmen Lapadat stellte AESD vor. Die Assoziation für Bildung und nachhaltige Entwicklung (AESD) ist ein Bildungszentrum, dessen Hauptaktivitäten die Umsetzung von Bildungskursen sind. Dabei wird der Bedarf in der Region analysiert und ein Netzwerk von lokalen Zentren des Fernunterrichts genutzt, die auch in Gebieten mit schwacher Bildungsinfrastruktur leicht zugänglich sind.
Frau Hrytsyshyn stellte den Lead Partner ThAEP e.V. mit seinen Aufgaben und Leistungen vor. Die Thüringer Agentur für Europäische Programme e.V. (ThAEP e.V.) ist ein gemeinnütziger Verein und seit mehreren Jahren in den Tätigkeitsfeldern der Förderberatung, Projektentwicklung, Antragsmanagement und Übernahme von Management-, Evaluations- und qualitätssichernden Aufgaben in Projekten sowie Netzwerkarbeit und Kontaktmanagement (z.B. zwischen europäischen Partnern und Regionen) aktiv. Darüber hinaus befasst sich der Verein mit der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen, die Kenntnisse und das Know-how auf dem Gebiet der Aus- und Weiterbildung, des Arbeitsmarktes sowie der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie der Personalentwicklung hinsichtlich Kompetenzen und Motivation und Förderung bedingen.
Frau Dr. Michaela Tamme stellte das Bildungswerk für Gesundheitsberufe e. V. Erfurt vor. Das Bildungswerk ist eine staatlich anerkannte private höhere Berufsfachschule für Gesundheit und Soziales und ist seit 1990 in der Berufsausbildung im medizinischen Bereich tätig. Eine enge Zusammenarbeit mit medizinischen Einrichtungen in Thüringen und langjährige Erfahrung sichern einen hohen Standard in der Aus- und Weiterbildung des Bildungswerkes.
Im Anschluss an ihre Ausführungen führte Frau Dr. Tamme die Projektpartner durch das Gebäude und stellte die neuen Berufsschulausbildungsmöglichkeiten vor.
Darauffolgend stellten die Mitarbeiter des Lead Partners Frau Dr. Lau, Herr Reuter und Vorstandvorsitzende, Frau Hrytsyshyn die Projektzielstellung vor - bis zum Abschluss des Projektes gemeinsam eine Brücke zu schaffen, die sich von vorhandenen Inhalten und Empfehlungen bis zur aktiven Anwendung in der Berufsschule spannt.
Darüber hinaus wurden besprochen und mit den Partnern abgestimmt:
  • Webseite und Poster des Projektes
  • Time Sheet des Projektes,
  • Bildungsprodukt 1 (BP1) mit den Aufgaben
  • Stundenabrechnungen

Das zweite Projektmeeting wurde für Dezember 2022 geplant und findet bei dem Partner aus Rumänien (AESD) statt. Darüber hinaus wurden monatliche online Meetings mit den Partnern geplant.
März 2022
Hilfe für die Ukraine.
Am Sonnabend, den 12.03.2022, machte sich ein LKW, beladen mit Medikamenten, auf den Weg von Erfurt nach Ivan-Frankivsk. Die Medikamente in einem Wertumfang von 145 Tausend Euro sind für Krankenhäuser und Lazarette in der Westukraine bestimmt und konnten durch Spenden von Thüringer Krankenhäusern und Pflegeheimen sowie die Aktivitäten des Landkreises Nordhausen, der Kreissparklasse Nordhausen, des Nordthüringer Unternehmerverbandes e. V.  und des Bundes der Heimatvertriebenen e. V. zusammengestellt werden. Die gesamte Hilfsaktion ist durch die Thüringer Agentur für Europäische Programme mit großer Unterstützung von Herrn Egon Primas, Mitglied des Thüringer Landtags a.D. und Vorsitzender des Bundes der Heimatvertriebenen e. V., initiiert, organisiert und begleitet worden.

Final Meeting des ERASMUS+ Projektes "Moderne Landwirtschaft und zukunftsorientierte Ausbildung" 03.-04.03.2022 in Erfurt.
An beiden Tagen wurde durch die beteiligten Partner der Arbeitsstand reflektiert und die Ideen für ein Nachfolgeprojekt vorgestellt und diskutiert.
Am Meeting nahmen die Projektpartner aus Polen, Estland und Deutschland teil.
Das Programm des Meetings sah auch den Besuch des UNESCO Biosphären Reservat "Thüringer Wald" vor.
Am Rande des Projektes wurde der Einsatz von Praktikenten in Thüringer Landwirtschaftsunter-nehmen vereinbart.


Winter 2021-2022


Rückblickend auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Partnern für die gute Zusammenarbeit. In jeder Krise steck eine Chance, so haben wir auch unsere Chance genutzt und neue Projekte gewonnen.

Start des ERASMUS+ Mobilitätsprojektes.
In allen Bildungsbereichen, die das europäische Programm Erasmus+ in seiner neuen Periode von 2021 bis 2027 abdeckt, wird künftig eine Akkreditierung zum zentralen Zugangsinstrument zu europäischen Fördermitteln für die Auslandsmobilität stattfinden.
Dafür ist das einzige Konsortium „MobiT(h)ür“ in Thüringen, unter der Leitung der Thüringer Agentur für Europäische Programme, ins Leben gerufen und für die Periode 2021-2027 im Programm ERASMUS+ akkreditiert. Unser Konsortium besteht aus zehn Mitgliedern aus Thüringen.
Die Akkreditierung gibt Einrichtungen der Berufsbildung einen Rahmen für die Einbettung von Mobilitätsaktivitäten in die eigene Organisationsentwicklung und schafft langfristige Planungssicherheit. Organisationsentwicklung bezieht sich neben der Internationalisierung, dabei auch auf die übergreifenden Ziele des Erasmus+-Programms – insbesondere auf Inklusion, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Partizipation. Das ist ein wichtiger Schritt, damit Auslandsmobilität nicht mehr die Ausnahme ist, sondern zum Normalfall wird, denn Auslandserfahrung ist eine Investition in die Zukunft, die sich für Betriebe und Auszubildende lohnt.
Vom 09.-10.12.2021 fand das Kick-off-Meeting zum Start der Akkreditierung in Räumlichkeiten des Konsortium Mitgliedes- Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) Rohr-Kloster statt. Das BTZ Rohr-Kloster als organisatorischer Bestandteil und Bildungsdienstleister der Handwerkskammer Südthüringen ist heute eines der größten, modernsten und innovativsten Berufsbildungszentren des Handwerks in Deutschland.
Die Teilnehmer hatten die Gelegenheit, bei einer Führung das BTZ kennen zu lernen und waren von dessen Möglichkeiten in der Ausbildung begeistert.
Außer den Konsortiumsmitgliedern nahmen die Einrichtungen aus dem Partnerstaat Ukraine teil.
Während des Meetings wurde die European Skills Agenda for Sustainable Competitiveness, Social Fairness and Resilience vorgestellt. Diese stellt hinsichtlich Digitalisierung und Berufsbildung fest, dass insbesondere die Verbesserung der Bereitschaft von Berufsausbildungseinrichtungen, einschließlich der Berufsbildungslehrenden, neben der Verbesserung der digitalen Infrastruktur einen bedeutenden Schwerpunkt bei der Digitalisierung darstellt. Dabei wurde klargestellt, dass die Digitalisierung der Berufsausbildung deren Zukunftsfähigkeit sichert. Mehr als 21 Monate Covid 19-Pandemie und die mit den Lockdowns verbundenen Schulschließungen machten und machen deutlich, wie wichtig es ist, dass sowohl Lehrkräfte als auch Lernende mit online Fernunterricht und digital basiertem und pädagogisch angepasstem Homeschooling (Selbstlernen) qualitativ und zielgerichtet umgehen können.
Auf der anderen Seite ergeben sich auch Anforderungen an das Ausbildungspersonal aus der Entwicklung am Arbeitsmarkt hinsichtlich fortschreitender Digitalisierung. Hier hilft die Förderung der Bereitschaft, digitale Technologien in der Ausbildung anzuwenden, auch dabei, Barrieren hinsichtlich von Inhalten abzubauen und somit die Zukunftsfähigkeit der Ausbildung von zwei Seiten zu sichern. Die Teilnehmer des Meetings bemerkten diese Aspekte bei den eigenen Ausbildungsaktivitäten und bei der Kooperation und Netzwerkarbeit mit anderen ausbildenden Einrichtungen.
Wir werden die Zusammenarbeit im Konsortium weiterentwickeln und auch die ukrainischen Partner stärker einbeziehen.


Die Teilnehmer des Kick-Off Meetings (Das Meeting fand in Masken und unter Einhaltung der 2G+ Regelungen statt, für die Gruppenfotos wurden die Masken kurzfristig entfernt).


Die ukrainischen Partner, das lehrende Personal, nahmen an der mehrtätigen Schulung der ThAEP zur Digitalisierung teil (Die Schulung fand ausschließlich in Masken und unter der Beachtung der 2G+ Regelungen statt, die Masken wurden nur kurzfristig für das Gruppenfoto entfernt).


Führung der Teilnehmer durch das Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) Rohr-Kloster.
Besichtigung der innovativen Ausbildungsräumlichkeiten im Hinblick auf die Digitalisierung.
Sowie der praktischen Ausbildungsräumlichkeiten, in denen die Auszubildenden die Qualitätssicherung im Bauwesen verinnerlichen.


Herbst 2021
Treffens der Projektpartner MO- LAB am 15. und 16.11.2021 in Tallinn.
2020 war das Jahr der Green Deal-Strategien für die Europäische Union. Im Mai hat die Europäische Kommission die Strategie „Farm to Fork“ und „Biodiversität“ ange-nommen. Letztlich sollen die generellen Ziele, gemeinsam für eine wettbewerbsfä-hige und nachhaltige Zukunft arbeiten, die die Natur respektiert, erreicht werden. Dafür sollen 25 % des gesamten EU-Landwirtschaft Kulturlands bis 2030 biologisch bewirtschaftet sein. Diese Entwicklung wird flankiert durch eine Reduzierung des Pestizideinsatzes um 50 % und eine Reduzierung des Düngemitteleinsatzes um 20 %.
Die Ausweitung des ökologischen Landbaus in Estland hat sich aktuell verlang-samt.
Die Preise für Getreide, dem wichtigsten Bio-Export, sind erheblich gefallen, was es für Bio-Produzenten schwierig macht über die Runden zu kommen.
Schwerpunkt des Meetings waren die Erfahrungen des estnischen Partners und seiner Kooperationspartner in diesem Gesamtprozess. Die estnische Agrarwirtschaft sieht sich vielfältigen aktuellen Herausforderungen gegenüber und muss diese in den anerkannten Ausbildungsberufen abbilden. Gerade die grünen Berufe bieten Kombinationen von high tech, Biologie und Chemie. Wer diese Berufe erlernt, wird Landschaftspfleger, schafft erneuerbare Energien und schafft die Voraussetzungen für die Ernährung der Menschen. Die Auszubildenden übernehmen die Verantwortung für Menschen, Tiere, Pflanzen und die Gesundheit des Bodens.
Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, bedarf es eine gute Ausbildung, die die aktuellen Trends (CO2- und Methan- Reduzierung) zeitnah aufnimmt. Durch unseren internationalen Erfahrungsaustausch kommt der europäische Blick dazu.
Die Ziele der Europäischen Union lassen sich nur erreichen, wenn den Landwirten von morgen schon heute in der Ausbildung ein realistisches Bild der zukunftsfähigen und ökologischen Wirtschaftsweise vermittelt wird. Die Ökolandbauinhalte werden in der beruflichen Bildung der Berufsbilder Landwirt/Tierwirt-in aufgegriffen, dies lässt der Erfahrungsaustausch mit den aufgesuchten landwirtschaftlichen Betrieben, Saidafarm und Ökoeiproduktion erkennen. Diese Projektpartner organisieren Projektwochen mit Exkursionen zu ihren Biobetrieben und Gastvorträgen.
Die Ergebnisse des Projekts MO-LAB sollen hierfür als Basis für die weitere Arbeit dienen. Insbesondere folgender Handlungsbedarf besteht:
  • Förderung und Verstetigung des Austauschs und der Vernetzung zwischen allen Bildungsakteuren;
  • stärkere Integration des Ökolandbaus in Berufs- und Fachschullehrpläne der Länder und in die Schulcurricula;
  • Verbreitung guter Beispiele für die Integration des Ökolandbaus aus Berufsschulen, Fachschulen, der ÜBA und dem Prüfungswesen;
  • Erstellung bedarfsgerechter Unterrichtsmaterialien sowie Schaffung einer zentralen Informationsplattform und regionaler Austauschplattformen;
  • Förderung von Exkursionen zu Biobetrieben: finanzielle Unterstützung für Fahrten und Betriebsleiter, Schaffung von Exkursions-Betriebsnetzwerken, Erstellen von Übersichtskarten der Exkursionsbetriebe und Abbau bürokratischer Hürden.

Meeting SALUTE4CE am 26.10.2021 in Turin und am 27.10.2021 in Alessandria (SALUTE4CE - SmALl Green Spots in FUncTional Urban ArEas for Central Europe).
Nach dem Meeting im Dezember 2019 in Erfurt trafen sich die beteiligten Institutionen aus den fünf Ländern erstmals in Präsenz wieder, um den Stand der Umsetzung des Konzeptes der urbanen Umweltakupunktur (Urban Environmental Acupuncture = UEA) zu diskutieren. Gastgeber am ersten Tag war die LINKS Foundation in Turin.



Am 2. Tag fuhren wir nach Alessandria, um die 4 Pilotflächen der Stadt zu besichtigen und mit Anwohnern und Schulkinder über die Notwendigkeiten zu diskutieren. In vielen europäischen Städten ist es eine Herausforderung, großflächiges Grün zu erhalten oder große Gebiete in Grünflächen umzuwandeln. Generell besteht ein hoher Bedarf an Leistungen, die solche Ökosysteme bereitstellen können. Das Projekt SALUTE4CE wurde ins Leben gerufen, um diese Defizite lösungsorientiert zu verringern. SALUTE4CE untersucht, wie durch die Aufwertung kleiner Grünflächen Ökosystemleistungen im Gesamtsystem der Stadt verbessert werden können.
Das Hauptziel des SALUTE4CE-Projekts ist der Schutz und die Entwicklung natürlicher Ressourcen durch ein integriertes Umweltmanagement der grün-blauen Infrastruktur, indem einheimische und klimaresistente Pflanzen in FUAs (Functional Urban Areas) gepflanzt werden, denen große Standorte für diese Funktion fehlen.

Multiplier Event des Projektes am 08.10.2021 in Krakau bei der Jagellonen Universität mit Politikern, Wissenschaftler, Spezialisten und der Studierenden der Jagiellonen-Universität und den Projektpartnern.
Mit dem Event in Krakau wurden die Berufsausbildung und die Zukunft der wichtigen Gesundheits- Branche aus Sicht der Politik, der Kommunen und natürlich der Handelnden vor Ort beleuchtet.
Das Meeting eröffneten die Vice-Dekanin der Fakultät für Management und social Kommunikation Prof. Dr. hab Weronika Swierczynska-Glowna und Prof. Dr. hab. Teresa Sasinska-Klass - Expertin Team Europe von der Repräsentation EU-Kommission in Warschau
Frau Liliana Hrytsyshyn  – Vorstand ThAEP (Lead Partner) stellte das Projekt MEDIC und die erwarteten Resultate (IOs) vor.
Im ersten Panel – „Erasmus education health in European Union policies“ ging es um die Bildung und Gesundheit, Ökonomie in der Politik der Europäischen Union.
Frau Prof. Danuta Hübner – EU- Commissioner for Regional Policy (2004-2009), MEP-(2009- present), Chair – Committee on Constitutional Affairs (2014-presents) erläuterte die Wichtigkeit der Bildung und Bedeutung der Notwendigkeit der Zusammenarbeit in Europa.
Herr Jan Truszczynski  - Direktor General for Education und Culture der EU- Commission (2010-2014), Team Europe Expert, ergänzte diesen Part um das Thema lebenslanges Lernen über die Grenzen und die Wirkung des ERASMUS+ Programms.
Frau Elzbieta Kois- Zurek - Gesundheitsdezernat der Stadtverwaltung Krakau spiegelte den gesamten Prozess auf die Herausforderung in der Kommune Krakau und stellte gleichzeitig ihre Erfahrungen mit den eigenen aufgelegten Programmen vor. Darüber hinaus beschrieb sie die Schwierigkeiten gutausgebildete Krankenschwestern für die Umsetzung dieser Programme zu gewinnen.
Nach den Vorträgen diskutierten die Teilnehmern zu Fragen der Berufsbildung und Weiterbildung in der Zukunft.
2. Panel „Green Deal enviromental protection“ ging es um die aktuellen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Umsetzung des Green Deal in der Gesundheitsbranche. Herr Egon Primas (MdL. Thüringen AD) und Herr Thomas Unger beleuchteten die Situation der Beruflichen Bildung in Thüringen.
Frau Prof. Teresa Sasinska- Klas beschrieb die aktuelle Lage im polnischen Gesundheitswesen und die Maßnahmen, um die Berufsausbildung für die zukünftigen Mitarbeiter attraktiver zu machen.
Nach den Vorträgen beantworten die Key Speaker die Fragen der Teilnehmer und diskutieren zur verschiedenen Thematiken der Berufsbildung und Fachkompetenzen.

Teilnahme am 20. Internationalen ökonomischen Forum in Lviv am 16.09.2021.
Die Westukraine gewinnt als Drehscheibe, wie auch als Transitknoten zwischen der EU und dem östlichen Europa sowie Asien an Attraktivität. Über die wirtschaftlichen Potenziale der Region rund um die Karpaten und die Investitionsmöglichkeiten, unter Berücksichtigung der Corona- Pandemie, informierten ausgewiesene Experten beim "20 internationalen ökonomischen Forum" Mitte September in Lviv.


v.l.n.r. Nataliia Sklarchuk, Detlef Reuter, Liliana Hrytsyshyn

Die Region punktet mit einer entwickelten IT- Branche und vielen Bildungseinrichtungen.
Wirtschaftliche Bedeutung kommt der Region insbesondere wegen ihrer immensen IT- Branche zu. Darüber hinaus wurden Chance diskutiert, die sich für die Region nach der Pandemie ergeben könnten. Eine entscheidende Rolle wird dabei die Qualität des Bildungssystems spielen. Erfolgreiche Unternehmer berichteten über ihre Erfahrungen.
Informationen und B2B-Gespräche
Für den Vorstand eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich ein Bild von den aktuellen Potenzialen der Westukraine zu machen. Gleichzeitig konnten Matchmaking-Gespräche mit potenziellen Partnern aus der Region geführt werden. Inhaltlich lag der Schwerpunkt in diesem Jahr auf den Themenfeldern Infrastruktur, Nachhaltigkeit, der digitalen Wirtschaft und Bildung.
Wir nutzten die Reise auch, um unsere Partner über den Fortgang unseres ERASMUS- Mobilitätsprojektes zu Informieren.


Die Vorstandsvorsitzende in der Veterinäruniversität in Lviv


Sommer 2021
Meeting des Projektes „MO-LAB” in Polen
Am 05.07. und 06.07.2021 fand das 2. Meeting beim Projektpartner UNIVERSITY OF AGRICULTURE IN KRAKOW statt.



Die Universität bereitet Landwirtschaftsfachkräfte darauf vor, die Herausforderungen der gegenwärtigen nachhaltigen Entwicklung auf der Grundlage ökologischer Regeln für das Management und die Nutzung der Erdressourcen zu bewältigen.
Die Universität entwickelt sich in vielen Richtungen durch:
  • die Anpassung traditioneller Studienbereiche an die künftigen Bedürfnisse der Landwirtschaft und der natürlichen Umwelt durch Änderung der derzeitigen Lehrprogramme, um den Erwartungen der jungen Generation gerecht zu werden und den sozioökonomischen Veränderungen in Polen und in der EU zu entsprechen und durch die Entwicklung neuer Lehr- und Forschungslinien, die die perspektivische Entwicklung abbilden.
Im Senatssaal der Universität begrüßte der Vize-Rektor Prof. Dr. hab. Andrzej Sechman die Teilnehmer und stellte die Lehrkräfte vor, die anschließend über den aktuellen Forschungsstand berichten werden.
Frau Dipl. Ing. Hrytsyshyn, Vorstandvorsitzende ThAEP e.V., informierte über den aktuellen Projektstand und zeigte die vor den Partner liegenden Aufgaben auf.
Die Projektpartner ergänzten weitere Elemente Ihrer Unternehmungen und informierten über Innovationen, die Eingang in die Berufsausbildung finden.
Prof. Andrzej Sechmann bedankte sich bei den Teilnehmern für die Beiträge und die Diskussion und beendete das Meeting. Gleichzeitig erinnerte er an die morgige Exkursion in das Gestüt Stadnina Koni Michałów.
Eines der staatlichen Araber-Gestüte in Polen besuchte das MO-LAB Projekt- Team am 07.07.2021. Es befindet sich in Michałów bei Pinczów. Es wurde 1953 gegründet. (www.michalow.arabians.pl.).
Nach einem ausgiebigen Rundgang durch die Stall- und Außenanlagen wurden die Auszeichnungen und Trophäen vorgestellt. Alle Teilnehmer waren begeistert von der Schönheit der Pferde und der Sauberkeit der Anlagen.





Frühling 2021
Kick Off Projektmeeting MEDIC in Erfurt/Mühlhausen
Vom 27. zum 28. Mai 2021 konnte nach mehrfacher Verlegung, aufgrund der pandemischen Lage, das Kick-Off Meeting in Erfurt und Mühlhausen, wo auch die Ludwig Fresenius Schule besucht wurde, stattfinden. Die hybride Veranstaltung, unter denen die Teilnehmer teils online als auch -mit negativem Test- präsent waren, wurde organisiert von der Thüringer Agentur für Europäische Programme e. V. – Lead Partner und der Impulsregion Erfurt Weimar Jena.
Sie war durch eine sehr konstruktive Atmosphäre intensiven Erfahrungsaustausches geprägt. Vorträge und Diskussionsphasen lösten sich ab und mündeten in einer Er-gebniszusammenfassung, gezogenen Schlussfolgerungen und der Planung der Inhal-te und der Termine des nächsten Treffens.
Durch Frau Hrytsyshyn wurden die Teilnehmer begrüßt und kurz auf die Ziele und Notwendigkeiten eines solchen Projekts aus Sicht der Gesundheitsbranche eingegan-gen. Gleichzeitig verwies sie auch darauf, dass das ERASMU MEDIC- Projekt eine erfolgreiche Weiterwicklung von MAPA darstellt.
Im Anschluss erläuterte Herr Bauer das Interesse der Impulsregion an diesem EU- Projekt.
Frau Hrytsyshyn ging dann auf die Ziele des Projektes „Strategische Partnerschaf-ten auf dem Gebiet der medizinischen Ausbildung mit Fokus auf innovative Bildungsinhalte und höhere Arbeitsmarktrelevanz“, Projekt- Nr.: 2020-1-DE02-KA202-007407 ein, dessen Förderung im Rahmen des Programms Erasmus+ von der Thüringer Agentur für Europäische Programme e.V. in Erfurt beantragt wurde und durch die Impulsregion unterstützt wird. Die Ausbildung der Fachkräfte muss den Pra-xisanforderungen gewachsen sein und die Lernenden auf die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hin zur „Pflege 4.0“ vorbereiten. Es gilt, junge Leute für den Beruf der Pflegefachkraft zu interessieren, zu gewinnen und sie später im Job zu halten. Das vorliegende Projekt will einen Beitrag hierzu leisten, indem das Kompetenzprofil einer Pflegekraft 4.0 erarbeitet (IO 1) und mit dem aktuellen Standardprofil (HCEU-Matrix) verglichen wird. Die durch Vergleich erhaltenen neuen Kompetenzanforderungen wer-den als ausgewählte Lerninhalte der Themen Digitalisierung, Robotik, Umweltschutz und Prävention von Demotivation am Arbeitsplatz erarbeitet und in moderne Lernfor-mate umgesetzt werden (IO 2). Die Umsetzung der Ausbildungsinhalte erfolgt in Form von angeleitetem, fallbezogenem und problemorientiertem Lernen mittels Webinars, Self-Learning-Modulen, Rollenspiel oder als gamifizierte Versionen im Klassensatz bzw. als digitale Ausgabe. Zur Vermittlung dieser neuen Lehrinhalte und -formate werden Curricula zur Schulung und zum Training der Ausbildenden erarbeitet (IO 3).
Das Projekt MEDIC hat eine Laufzeit von zweiunddreißig Monate bis zum 31.05.2023. Um die Ziele von MEDIC zu erreichen, arbeiten Projektpartner aus vier europäischen Ländern (Rumänien, Polen, Österreich und Deutschland) zusammen, in denen sowohl die Technologien in der Pflege als auch die Berufsbildung unterschiedlich sind. Die transnationale Zusammenarbeit sichert, dass unterschiedliche Erfahrungen einfließen, verschiedene Ausbildungsstände verglichen und Ansätze für einen transnationalen, sprich beispielhaften Charakter für Europa, gefunden werden können.


Kick-Off Meeting des Projektes „MO-LAB”
Am 29.04.2021 konnte nach mehrfacher Verlegung, aufgrund der pandemischen Lage, des Termins das Kick-Off Meetings stattfinden.
Unter hybriden Bedingungen, unter denen die Teilnehmer online als auch -mit negativem Test- präsent, konnte das Treffen, organisiert von der Thüringer Agentur für Europäische Programme e. V. – Lead Partner, der Agrar GmbH Crawinkel/Thüringeti (Gastgeber) und der Impulsregion Erfurt Weimar Jena durchgeführt werden.
Nach einleitenden Worten von Frau Dipl. Ing. Hrytsyshyn, Vorstandvorsitzende ThAEP e.V., begrüßte Herr Egon Primas, MdL Thüringen (a.D.) als auch Herr Volkmar Bauer von der Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung Erfurt die Teilnehmer.
Die Projektpartner stellten Ihre Unternehmungen, sowie die Ressourcen, mit denen das Projekt zum Erfolg gebracht werden wird dar.


Als Lead-Partner stellte die Thüringer Agentur für europäische Projekte als Lead-Parnter Ihre eigene Arbeit sowie die kommenden Herausforderungen und Aufgaben dar.
Als wichtiger Partner aus dem Bereich der Wissenschaft stellte Vize-Rektor
Prof. Dr. hab. Andrzej Sechman interessante Einblicke in die Geschichte und wissenschaftliche Arbeit der Landwirtschaftlichen Universität Krakau vor.
Der Geschäftsführer der Chemtrade Estonia OU, Herr Dmytro Nikulin und sein Projektmitarbeiter Herr Alex Sadovsky skizzierten die in Ihrem Haus entwickelten, fortschrittlichen Herangehensweisen zur zielgerichteten Düngung von Nutzpflanzen vor.
Als Gastgeber konnte Geschäftsführer Heinz Bley der Agrar GmbH Crawinkel / Thürengeti den Agrarbetrieb vorstellen, der extensive Tierwirtschaft mit Naturschutz und Tourismus auf beeindruckende Weise verbindet.

Die weiteren Aufgaben und Terminabsprachen aller Partner wurden diskutiert und beschlossen, so dass die nächsten Schritte bis zum nächsten Projekttreffen Anfang Juli bearbeitet werden können.



Zum Abschluss ermöglichte unser Gastgeber die Besichtigung des ca. 2500 Ha großen Betriebsareales mit seinen zahlreichen Besonderheiten, wie der sortenreichsten Schmetterlingswiese Deutschlands und den zahlreichen Herden, auch seltener Rassen wie z.B. dem Heckrind.


Herbst 2020
Neue Projekte bei ThAEP e.V.
Im Rahmen ERASMUS+ Programm sind 2 neue Projekte bei ThAEP e.V.  gestartet. In beiden Projekten ist unsere Organisation Lead Partner.
  • „Moderne Landwirtschaft und zukunftsorientierte Ausbildung“ (MO-LAB), Projektnummer 2020-1-DE02-KA202-007430
Das Projekt bringt Partner aus drei Ländern/Regionen zusammen, in denen sowohl die Technologien in der Landwirtschaft als auch die Digitalisierung von Prozessen sehr unterschiedlich sind: Thüringen mit seinen relativ großen  landwirtschaftlichen Betrieben und Malopolska mit eher kleinteiligen Bauernhöfen, Estland mit seinem hohen Grad der Digitalisierung und großen Akzeptanz von digitalen Anwendungen. Es soll ein Austausch zwischen den Partnern stattfinden. Ziel des Austausches ist es primär, den Wissenstand der Partner auf ein hohes Niveau zu bringen, beispielhafte Entwicklungen in den Ländern vorzustellen, Impulse für Ideen und Handlungen zu geben, Initiativen in der eigenen Arbeit auszulösen.
Ein Nutzen ergibt sich primär für die Ausbildungseinrichtungen durch die Vorstellung erfolgreicher Entwicklungsbeispiele bei den Partnern und Rückkopplung auf den eigenen Verantwortungsbereich sowie durch Erkenntnisse zu Entwicklungsstadien der Landwirtschaft 4.0 und den daraus resultierenden Anforderungen an die Ausbildung.
Projektlaufzeit 18 Monaten.
Mehr Information zum Projekt finden Sie an der Webseite des Projektes www.molab-erasmus.de

  • „Strategische Partnerschaften auf dem Gebiet der medizinischen Ausbildung mit Fokus auf innovative Bildungsinhalte und höhere Arbeitsmarktrelevanz“ (MEDIC), Projektnummer 2020-1-DE02-KA202-007407.
Die Alterung der Bevölkerung und der steigende Bedarf an Pflegeleistungen ist kein spezifisches Länderproblem, sondern kennzeichnet alle Industrieländer in ähnlicher Art und Weise.
Pflegebedürftigkeit ist ein allgemeines Lebensrisiko, von dem die Mehrheit der Bevölkerung nicht nur in den Partnerländern im Laufe des Lebens betroffen sein wird. Diese Entwicklung schlägt sich in einem länderübergreifenden steigenden Pflegebedarf nieder, der in Europa zunehmend nicht mehr aus dem Reservoir der vorhandenen Fachkräfte und des zur Verfügung stehenden Potentials der Länder gedeckt werden kann.
Das vorliegende Projekt will einen Beitrag hierzu leisten, indem das Kompetenzprofil einer Pflegekraft 4.0 erarbeitet und mit dem aktuellen Standardprofil (HCEU-Matrix) verglichen wird. Die im Vergleich erhaltenen neuen Kompetenzanforderungen werden als ausgewählte Lerninhalte der Themen Digitalisierung, Robotik, Umweltschutz und Prävention von Demotivation am Arbeitsplatz erarbeitet und in moderne Lernformate umgesetzt werden. Die Umsetzung der Ausbildungsinhalte erfolgt in Form von angeleitetem fallbezogenem und problemorientiertem Lernen mittels Webinars, Self-Learning-Modulen, Rollenspiel oder als gamifizierte Versionen im Klassensatz bzw. digitaler Ausgabe.
Zur Vermittlung dieser neuen Lehrinhalte und -formate werden Curricula zur Schulung und zum Training der Ausbildenden erarbeitet (IO 3), im Rahmen der LTTA umgesetzt und ein Feedback für Optimierungsschleifen eingeholt.
Das Projekt entwickelt antizipatorisch modulare Ausbildungsinhalte, die den Entwicklungsprozess in der Pflege widerspiegeln und den Lernenden einen reibungslosen Übergang in den Arbeitsmarkt ermöglichen. Das Projekt sieht sich auch als Bestanteil der Seniorenpolitik der EU im Sinne der Lösungsfindung zur Betreuung pflegebedürftiger älterer Menschen, indem Lerninhalte zu Telecare/Telenursing und Assistenzsystemen in der Pflege entwickelt und umgesetzt werden.
Im Projekt mitmachen 7 Partner aus 5 EU – Staaten. Deutschland, Österreich, Polen, Italien, Rumänien.
Projektlaufzeit 32 Monaten.
Mehr Information zum Projekt finden Sie an der Webseite des Projektes www.medic-erasmus.de


Sommer 2020
Internationalisierung der Berufsbildung. ERASMUS+ Akkreditierung.
ThAEP e.V. und die Stadtverwaltung Erfurt- Wirtschaftsförderung haben interessierte Unternehme/Einrichtungen eingeladen zu, um eine mögliche Zusammenarbeit zu besprechen.
Die Internationalisierung der Berufsbildung schreitet voran. Aber was genau bedeutet das? Die internationale Vernetzung von Wirtschaft und Gesellschaft führt dazu, dass sich die Anforderungen am Arbeitsplatz wandeln. Bei der bedarfsgerechten Qualifizierung von Fachkräften spielen internationale Berufserfahrungen eine immer wichtigere Rolle. Doch individuelles Lernen im Ausland ist nur ein Aspekt der Internationalisierung. Auch Berufsbildende Schulen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen richten sich auf die sich ändernden Rahmenbedingungen aus. Internationalisierung manifestiert sich zudem in Veränderungen auf der Ebene des Berufsbildungssystems.
Erasmus+ unterstützt die Prozesse der Internationalisierung der Berufsbildung auf den verschiedenen Ebenen. Daher spielt das Thema Akkreditierung im zukünftigen EU-Programm Erasmus+ eine zentrale Rolle.
Die erste Beratung fand am 14.07.2020, die zweite am 18.08.2020 und die dritte am 10.09.2020 statt. Darüber hinaus am 26.10.2020 wurde den Antrag auf die Akkreditierung erfolgreich gestellt.





Frühling 2020

Projekt „SALUTE4CE“, Interreg CENTRAL EUROPE Programm
(Laufzeit 01.04.2019-31.03.2022)
Meeting SALUTE4CE in der Corona- Krise 28/29.05.2020 (Videokonferenz)
ThAEP e.V. ist in diesem Projekt externer Dienstleister der Impulsregion.
Ausgangspunkt des Projektes
Für viele europäische Städte ist es eine Herausforderung, großflächige Grünflächen zu erhalten oder große Gebiete in Grünflächen umzuwandeln. Dennoch besteht ein großer Bedarf an Leistungen, die solche Ökosysteme bereitstellen können. Das Projekt „SALUTE4CE“ möchte deshalb Städten die Möglichkeit erschließen, kleine Grünflächen (0,2 ha oder weniger) als Bausteine einer urbanen grünen Infrastruktur zu entwickeln. Mit Hilfe des Konzepts der Urbanen Umweltakupunktur (Urban Environmental Acupuncture = UEA) soll die Möglichkeit geschaffen werden, das städtische Grüngefüge zu verbessern. Es wird angenommen, dass viele kleine Aufwertungen die Wirkung von Ökosystemleistungen im Gesamtsystem der Stadt verbessern können. So leisten kleine Grünflächen u. a. einen Beitrag zur Biodiversität, können bei der Anpassung an den Klimawandel helfen und bieten Erholungs- und Ruhemöglichkeiten für die Bewohner.
Die beteiligten Thüringer Städte liegengeschützt in Tälern oder Talkessel. Durch diese topographische Lage können sich überdurchschnittlich häufig Windarmut und Inversionswetterlagen entwickeln, die im Sommer die Hitzeentwicklung deutlich beschleunigen.
Methodik
Projektpartner aus Deutschland, Polen, Italien, Tschechien und der Slowakei werden das UEA-Konzept anhand von Pilotflächen, für Deutschland in vier Thüringer Städten, Erfurt, Weimar, Jena und Apolda, umsetzen. Die Erfahrungen und Ergebnisse sollen in einem Leitfaden für Kommunen zusammengefasst werden.
Zu den Projektergebnissen gehören unter anderem:
  • die Entwicklung einer gemeinsamen Methodik von Kriterien für die Auswahl von kleinen Grünflächen,
  • die Entwicklung eines methodischen Rahmens zur Erstellung von Aktionsplänen für 4 Stadträume,
  • eine schrittweise Implementierung des UEA-Konzepts in 4 Thüringer Stadträumen (Erfurt, Weimar, Jena und Apolda),
  • die Erstellung eines transnationalen Leitfadens zur Entwicklung und Umsetzung von lokalen Aktionsplänen für funktionale Stadträume basierend auf dem UEA-Konzept,
  • die Durchführung von Schulungen sowie die Erarbeitung eines UEA-Handbuchs.
Öffentlichkeitsbeteiligung
  • Begleitendes Konzept für die Öffentlichkeitsarbeit
  • Vorstellung von Zwischen- und Endergebnissen in den Gremien der Stadt, öffentlichen Veranstaltungen, Ausstellungen,
  • Sensibilisierung der Bevölkerung in geeignetem Format,
  • Inhaltliche Weiterentwicklung kommunaler Webseiten,
  • Öffentlichkeitswirksamer Flyer (Projekt-/Ergebnisdokumentation und Unterstützung der Übertragbarkeit)
  • Übersendung der Broschüre an lokale Akteure
Projektfläche Erfurt, Stadtteil-Herrenberg, Fläche: 2000 m².
Nutzung: Bolzplatz mit Ballfangzaun und Freifläche
Projektfläche Weimar, Umwandlung einer städtischen Brachfläche in eine insektenfreundliche Blumenwiese.
Projektfläche Jena, Schützenhofstraße
Geplant: Aufwertung der Treppenanlage durch Begrünung, Bänke, Modellierung
Projektfläche Apolda, Neugestaltung innerstädtischer Grünfläche „Historischer Postgarten“


Frühjahr 2020
Projekt   ADJUST UP
Das Projekt-Team arbeitet trotz Corona-Einschränkungen an den Inhalten des Projektes, um die reibungslose Organisation und die erforderliche Qualität der Aktivitäten, die mit Wiederaufnahme von Lehr- und Ausbildungstätigkeiten erfolgen sollen, zu gewährleisten. Dies bezieht sich hauptsächlich als Auswirkung der Corona-Krise auf die Durchführung des Anpassungskurses zur Anerkennung von medizinischen Abschlüssen aus der Ukraine, die in Zusammenarbeit mit den Ludwig-Fresenius-Schulen Mühlhausen und dem Landesverwaltungsamt Thüringen in Weimar erfolgen soll.  Es warten zurzeit 11 Teilnehmer für diesen Kurs  auf den Beginn.
Alle konzeptionellen und strategischen Arbeiten im Sinne der Projektaufgaben sind vom Projekt-Team intensiv in dieser Zeit absolviert worden.

Abschluss des ERASMUS-Projektes
Das  Projekt wurde im März 2020 abgeschlossen. Es setzte seine Schwerpunkte  auf den Austausch von Wissen, Erfahrung und Best-Practice-Beispielen zur  Ausbildung von Pflegefachkräften unter Beachtung der Entwicklung am  Arbeitsmarkt. Die speziellen Themen waren hierbei der Vergleich des  Status Quo der Lehr- und Lerninhalte der Ausbildungsberufe in der Pflege  und die Art und Weise seiner Vermittlung sowie das Herausarbeiten der  Anforderungen des Arbeitsmarktes und deren Rückkopplung in die  Ausbildung. Dabei wurden nicht nur die aktuellen, sondern auch die  perspektivischen Anforderungen hin zur Pflege 4.0 betrachtet. Zum  Vergleich der Ausbildung wurde eine Referenzliste in Tabellenform  erarbeitet, die Angaben zur Bezeichnung der Ausbildung, zur Dauer und  zum gültigen Lehrplan sowie zu entsprechenden Ausbildungseinrichtungen  enthält. Ausbildungsinhalte und Lehr- und Lernformen wurden in den  Vorträgen in Krakau, Wien und Erfurt erläutert und diskutiert. Darüber  hinaus wurde die HCEU-Matrix vorgestellt, die die aktuell notwendigen  Kompetenzen einer Pflegefachkraft am gegenwärtigen Arbeitsmarkt  widerspiegelt. Auf diesen Grundlagen wurden Vergleiche angestellt,  Grobkonzepte entworfen und Schlussfolgerungen für die eigene  perspektivische Arbeit gezogen. Dies ganz besonders auch hinsichtlich  zukünftiger Anforderungen an die Ausbildung. In den Erfahrungsaustausch  sind somit entsprechend der Planung die Kategorien unterschiedliches  Wissen, gemachte Erfahrungen und vorhandene Best-Practice-Beispiele  eingeflossen. Dies wurde in den o.g. Dokumenten festgehalten. Damit ist  das erste im Antrag genannte Ziel erreicht worden.
Das  Thema „Digitalisierung und Robotik“ ist unter dem Aspekt der  intelligenten Erleichterung der Arbeit einer Pflegefachkraft und der  Verringerung von Belastung durch den Einsatz technischer  Assistenzsysteme intensiv behandelt und diskutiert worden. Besonders die  Erörterung der Schaffung von Freiraum für die soziale  Interaktionsarbeit im Pflegeprozess stand im Mittelpunkt reger Debatten,  teilweise kontroverser Standpunkte. Im Ergebnis dieser wurde jedoch das  Bewusstsein für die Notwendigkeit der Einführung von technischen  Assistenzsystemen und Robotern geschaffen. Es ist zu bemerken, dass ein  wichtiger Punkt im Wissens- und Erfahrungsaustausch zum Einsatz von  Robotern in der Pflege war, wie die emotionale Brücke im Dreieck  Pflegekraft – Roboter – zu Pflegende aussehen kann. Aus den vorgenannten  Vorträgen, Diskussionen und auch Streitgesprächen gewannen alle  Projektteilnehmer neues Wissen, wurden mit Erfahrungen anderer vertraut  gemacht und konnten daraus Anleitung für eigenes Handeln mitnehmen, was  zur Erhöhung von Entscheidungsfähigkeit und Beurteilungsvermögen zu  diesen Themen wesentlich beitrug. Eine weitere Frage, die Gegenstand  aller Treffen der Projektpartner in Erfurt, Krakau und Wien war, betraf  die Grundannahmen der Seniorenpolitik der Europäischen Union für die  nächsten Jahre und in langfristiger Perspektive bis 2050. Kritisch  bewertet wurden vorhandene Lösungen im Bereich der Ergreifung aktiverer  Maßnahmen zur Aufrechterhaltung von Aktivität und Gesundheit älterer  Bürger als Prävention von Pflege und Einsamkeit. Es wurde beschlossen,  das Ergebnis des Erfahrungsaustausches in ein gemeinsames Projekt mit  Entwicklung von Intellectual Output zu übertragen. Damit sind auch die  weiteren im Antrag genannten Ziele erreicht worden.
Das  Projekt endete im März 2020, was zeitlich mit der Corona-Krise  zusammenfiel. Die Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie bewiesen einmal  mehr, wie erforderlich Reformen und Innovationen in der Pflege und die  damit verbundene Befähigung und entsprechende Ausbildung der  Pflegefachkräfte sind.


Winter 2019
Fachkräftesicherung 2.0 - Strategie für ausländische Fachkräfte
Im März 2020 tritt ein neues Gesetz in Kraft, dass ausländische Fachkräfte leichter nach Deutschland einreisen lassen soll.
Thüringen braucht Fachkräfte – und muss diese künftig verstärkt auch aus dem Ausland anwerben. Ohne ausreichend Fachkräfte kann die Impulsregion nicht erfolgreich sein, dass war die eindeutige Feststellung der deutschen Teilnehmer auf dem zu Ende gegangenen internationalen Meeting "Fachkräfte-/Azubisicherung für Thüringen" (12-13.12.1019).
Grundlage für die Anwerbung ausländischer Fachkräfte ist das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das Anfang März 2020 in Kraft tritt. Im Meeting wurde nun darüber diskutiert, wie das Gesetz am besten in die Praxis umgesetzt werden kann und Modelle entwickelt, wie insbesondere ukrainische Fachleute und Azubis den Thüringer Arbeitsmarkt bereichern können. Dabei ging es um klare Kriterien bei der Zuwanderung von ausländischen Fachkräften. Die Ukraine kann Hilfe geben, Fachkräfte und Azubis, die zu uns passen: motiviert, gut qualifiziert und bereit, unsere Werte zu leben, zu entsenden.
Die ukrainischen Partner des Meetings vertraten Ausbildungsstätten in den Branchen Landwirtschaft, Medizin und Lebensmitteltechnologie.


Herbst 2019
3. Meeting des ERASMUS+ Projektes „Moderner Arbeitsmarkt und Pflegeausbildung – Austausch"
Vom 05. Bis 06. September 2019 fand in Wien das dritte Treffen im Rahmen des o.g. Projektes statt. Nach der Begrüßung gab Frau Liliana Hrytsyshyn (ThAEP e.V.) einen Überblick über die bisher durchgeführte Projektarbeit und -ergebnisse sowie einen Ausblick auf noch zu leistende Aktivitäten. Die sich aus dem Zwischenbericht und den eingeflossenen Zuarbeiten ergebenden weiterführenden Elemente wurden ebenfalls erläutert und zusammengefasst.
Im Anschluss trugen Frau Dr. Gabriele Lau (ThAEP e.V.) und Herr Dr. Christian Hemerka (Yesa e.V.) einen gemeinsam erarbeiteten Vortrag zum Thema „Aktuelle und perspektivische Anforderungen des Pflegemarktes und deren Rückkopplung in die Ausbildung“ vor.  Die Darlegungen erfolgten sowohl aus österreichischer als auch aus deutscher Sicht. Es wurden die jeweilige Struktur des Arbeitsmarktes aus der Perspektive der Beschäftigungsart und  die relevanten Lehrpläne zur Ausbildung der entsprechenden Fachkräfte vorgestellt und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede herausgearbeitet. Der Austausch zu der polnischen Markt- und Ausbildungssituation ist für das 3. Treffen in Krakau im November 2019 vorgesehen, so dass nachfolgend eine Matrix mit vergleichbaren Kategorien entsteht. Der Vortrag von Frau Dr. Lau und Herrn Dr. Hemerka befasste sich darüber hinaus mit den in den Ländern vorhandenen Ansätzen zur Pflege 4.0. Insbesondere standen die digitale Dokumentation und Prozessplanung, der Einsatz von Assistenzsystemen und die perspektivische Plattform basierte Vernetzung für die häusliche und stationäre Patientenbetreuung bzw. -begleitung sowie die daraus resultierenden Anforderungen an die Fachkräfte im Fokus. Es erfolgte eine rege Diskussion, entstanden Ideen, Ansätze für gemeinsame Entwicklungen wurden ventiliert und eine handlungsorientierte Vorlage für das nächste Treffen geschaffen. Der Vortrag zeigte auch, dass Teamwork keine leere Worthülse für die Projektpartner war und ist.
Nach diesem Vortrag stellte Herr Prof. Dr. hab. Tomasz Goban-Klas sehr interessante Ausführungen zu perspektivischen Kommunikationsformen und Wertstrategien in der Pflege vor, über die im Anschluss hinsichtlich der Auswirkungen für den Pflegemarkt diskutiert wurde.
Frau Professor Dr. hab. Teresa Sasinska-Klas stellte im Anschluss die demografische Entwicklung der Gesellschaft unter dem Aspekt 100 minus vor und die Konsequenzen für den Bereich der Pflege.




Frühjahr 2019
Am 01.05.2019 startet im Rahmen ESF Programm Thüringen das Projekt „ADJUST–UP" (Vereinfachung des Prozederes der Anerkennung der Berufsabschlüsse von Absolventen westukrainischer Colleges im mittleren medizinischen Level zur schnellen Einbindung als Pflegefachkräfte in Thüringen).

Mehr Information zu diesem Projekt finden Sie an unserer Webseite im Bereich Aktuell -> Unsere Projekte.
Am 04.-05.April 2019 fand in Krakau an der Universität Jagielloński das zweite transnationale Projekttreffen im Rahmen des Projektes „Moderner Arbeitsmarkt und Pflegeausbildung – Austausch".


Sommer-Herbst 2018
Neue Projekte bei ThAEP
Im  Sommer wurde die positive Entscheidung zu unserem Antrag im Rahmen  ERASMUS+ Programm getroffen. Bis zum Oktober liefen die Vorbereitungen  und das Projekt „Moderner Arbeitsmarkt und Pflegeausbildung – Austausch" startete am 01.10.2018.
Das Kick-Off Meeting wird mit unseren Projektpartnern Mitte November stattfinden.
Mehr Information zum Projekt finden Sie an unserer Webseite im Bereich Aktuell -> Unsere Projekte und an der Webseite des Projektes www.mapa-erasmus.de

Vertragsanbahnungen
Neue Kooperationsverträge sind im Sommer-Herbst 2018 mit den Collegs der Regionen Lviv/Lemberg und Ivano-Frankivsk unterzeichnet.
Seit dieser Zeit sind schon 9 Gruppen Jugendlichen zum Praktikum/Ausbildung nach Deutschland gekommen.

Erfahrungsaustausch  Thüringen-Westukraine
Vom 16. bis 19. Oktober besuchte eine Gruppe Förster unter der Leitung des Generaldirektors des Regionalforstamt Ivano-Frankivsk Herrn Oleh Oliinyk Thüringen.


Die Gruppe wurde herzlich im Landtag vom Abgeordneten Egon Primas begrüßt.

Der Erfahrungsaustausch fand mit den Thüringen Spezialisten entlang der gesamten Wehrtschöpfungskette.


Hier beim Treffen im Forsthaus Willrode mit Forstamtleiter Dr. Freise und Vorstand ThüringenForst Herrn Volker Gebhardt


und bei dem Meeting in der Bollstedter Agrargenossenschaft


Fachkräfte für Erfurt. 23.05.2018
Im Rahmen eines Informationsbesuches am 23.05.2018 erkundigten sich 15 angehende Logistiker der Uni Dresden über ihre künftigen Chancen auf dem Arbeitsmarkt Thüringens und insbesondere dem Standort Erfurt und dem Erfurter Kreuz. Auf Einladung der ThAEP e.V. wurden durch das Amt für Wirtschaftsförderung, Herrn Volkmar Bauer, nicht nur die Standorte "Impulsregion" (regionale Arbeitsgemeinschaft von Erfurt, Weimar, Jena und dem Weimarer Land) und "Erfurter Kreuz" vorgestellt, sondern auch aktuelle Zahlen und Informationen zur Demografie Thüringens und die große "Deutschlandstudie" von Prognos und dem ZDF, vom 17.Mai 2018. Mit sehr großem Interesse und interessanten Nachfragen wurden sich ändernde Schwerpunkte bei der Wichtung von Standortkriterien erörtert und Entscheidungen von Unternehmen für und gegen einen Standort diskutiert. Sehr informativ war für die Studenten die Information zum EU-Programm ERASMUS+ und die Möglichkeit das Praktikum im EU Ausland durchführen. Bei Unternehmensbesuchen und der Führung durch den neuen ICE-Bahnhof Erfurt sollen die gewonnenen Eindrücke in den kommenden Tagen vertieft und die Kenntnisse zum Standort erweitert werden. ThAEP e.V. und das Amt für Wirtschaftsförderung wünschen den Studentinnen und Studenten einen guten Verlauf ihres Studiums und vielleicht auf ein baldiges Wiedersehen in einem Unternehmen Erfurts.




Zusammenarbeit zwischen der ThAEP und den KMG Kliniken Güstrow. April 2018.
Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen der ThAEP und den KMG Kliniken Güstrow starteten die ukrainischen Krankenschwestern ihr Anpassungslehrgang in dieser Klinik. Der erste Arbeitstag beginnt mit dem Rundgang durch die Abteilungen des Klinikums.


Auf dem Foto stellv. Pflegedienstleitung Frau Gabriele Pätow mit Frau Lylyk, Frau Paranko, Frau Ilnytska und Frau Kurka.


Das deutsch-ukrainische Sprachenjahr 2017/2018
Die wichtigsten Ziele des Sprachenjahres sind die Popularisierung der deutschen Sprache unter den ukrainischen Jugendlichen, für die die deutsch Sprache Zukunftsperspektiven eröffnen kann. Gleichzeitig soll außerdem eine Plattform für unsere gemeinsame Geschichte gefunden und der aktuelle Dialog zwischen den beiden Ländern gefördert werden. Sprache und Literatur sind dabei Mittel für den Austausch über moderne Kultur, Bildungskonzeptionen und europäischen Werte. In Verbindung mit Erinnerungsorten an Kreuzstellen der Kulturen können die Jugendlichen durch Fach- und sprachintegriertes Lernen auf Deutsch Möglichkeiten, Vorteile und Herausforderungen erkunden.
Gemeinsam mit Universitäten, Collegs und NGOs in der Ukraine lädt die Thüringer Agentur für Europäische Programme Berufsschuldirektoren, Lehrende und Forschende ein, sich mit theoretischen und praktischen Aspekten der Integration von Fach- und Sprachunterricht zu beschäftigen.
Eine praxisorientierte Ausbildung in Deutsch ist ein wichtiger Schritt für einen erfolgreichen Berufseinstieg in Thüringen und darüber hinaus. Mit dem deutsch-ukrainische Sprachenjahr 2017/2018 möchte die Thüringer Agentur für Europäische Programme Lehrkräfte von berufsbildenden Schulen mit Methoden und aktuellen Hintergründen zu der Relevanz von Deutschkenntnissen auf dem Arbeitsmarkt vertraut machen. Gute Deutschkenntnisse sind für die eigene berufliche Mobilität der ausschlaggebende Faktor.


Treffen mit den Azubis des Lebensmitteltechnologie Colleg in Lviv


Meeting mit den Studenten und Professoren der Landwirtschaftsuniversität in Lviv


Projektberatung mit den Verantwortlichen für EU-Projekte der Vorkarpaten Nationaluniversität „Vasyl Stefanyk“ in Ivano-Frankivsk


Herbst-Winter 2017
Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung des Besuches von Herrn Egon Primas (MdL Thüringen) in der Region Ivano-Frankivsk und Gespräche mit dem Parlamentspräsidenten, Herrn Olexander Sytsch.




Unterzeichnung der Vereinbarungen zur Zusammenarbeit mit der Nationaluniversität Lviv für Veterinärmedizin und Biotechnologie, namens S. Hzytskoho, sowie der Nationalen Agraruniversität Lviv.


Dipl.-Ing. Liliana Hrytsyshyn (Vorstandsmitglied ThAEP) und Prof. Dr. Volodymyr Stybel (Rektor der Nationalen Universität Lviv für Veterinärmedizin und Biotechnologie).


Treffen mit der Leitung der Agraruniversität (im Zentrum Rektor Prof. Dr. Volodymyr Snitynskiy) und den Studenten.


Zusammenarbeit mit der Region Ivano-Frankivsk erfolgreich fortgesetzt.
Abschluss von Kooperationsverträgen mit ukrainischen Bildungseinrichtungen (Hochschulen, Universitäten und Colleges) sowie Abstimmung mit den Behörden vor Ort hinsichtlich weiterer Schritte in der Zusammenarbeit.


Vertragsunterzeichnung mit dem Verband der Berufs-College der Region Ivano-Frankivsk.


Weiterentwicklung des Interregionalen Zentrums für Berufsbildung „InterZeB“ in der Region Ivano-Frankivsk hinsichtlich folgender Berufsfelder:
  • Hotellerie und Gastronomie
  • Medizin und Pflege
  • Landwirtschaft


Meeting mit den Studenten der HOGA Berufe.




Meeting mit den Medizinstudenten der Colleges Ivano-Frankivsk und Kolomyja.


Förderung der Entwicklungszusammenarbeit.
Diskussion mit deutschen und ukrainischen Politikern zu einzelnen Projekten, wie Umweltsanierung, nachhaltige Landwirtschaft und Hilfen im Gesundheitsbereich. Besuch des Internationalen Wirtschaftsforums in Lviv (Ukraine) 26. -27. 10. 2017.


Treffen der Vorstandsmitglieder der ThAEP Frau Liliana Hrytsyshyn und Herr Detlef Reuter mit dem Gouverneur der Region Lviv, Herrn Oleh Synutka und anderen Regierungsmitgliedern zur Problematik in den alten Kalisalzgruben „Polymineral“ in der Stadt Stebnyk




Treffen im Parlament der Region Ivano-Frankivsk.


(von links nach rechts: Herr Detlef Reuter (ThAEP, Vorstandsmitglied), Herr Yurii Tsymbaluk (Regionalparlament Ivano-Frankivsk, Leiter des Dezernats für Internationale Beziehungen), Frau Liliana Hrytsyshyn (ThAEP, Vorstandsmitglied), Herr Serhii Basarab (Stellvertreter des Präsidenten des Regionalparlaments Ivano-Frankivsk)


Fachtagung mit der Impulsregion zum Thema:
"Arbeit 4.0 = Fachkräftesicherung 4.0, Chancen und Herausforderungen im Dialog der Generationen."
Im Rahmen der Tagung wurden 2 Workshops durchgeführt:
1. Workshop zum Thema:
Auszubildende als Nachwuchs-Fachkräfte gewinnen - Azubi- und Schülermarketing als wichtiges Instrument im Recruiting Prozess.
2. Workshop zum Thema:
Willkommenskultur und betriebliche Integration von ausländischen Azubis sowie Fachkräften.


Die Teilnehmer der Fachtagung.


Zusammenarbeit mit der Region Ivano-Frankivsk erfolgreich gestartet.
Vorbereitung der Anträge im Rahmen ERASMUS+ und Interreg Donau Programme.
Im Frühjahr 2017 fanden weitere Meetings in Wien und Krakau im Rahmen der  Vorbereitung des ERASMUS + Projektes statt. Während des Meetings an der Jagiellonen Universität Krakau fanden auch die interessanten Gespräche mit den Vertretern der Krankenschwesterkammer der Region Malopolska statt. Die verschiedenen Arbeitspakete wurden besprochen und abgestimmt.
Die Vorbereitung der neuen Projekte im Bereich Medizin, Landwirtschaft und Gastronomie ist verbunden mit zahlreichen neuen Kontakten. Am 19-20 Mai waren bei uns zu Gast der Stellvertreter des Landtagspräsidenten der Region Ivano-Frankivsk (Westukraine) Herr  Hladij und das
Mitglied des Ivano-Frankivsk Regionalparlaments, Herr Basarab.
Während des Meetings wurde über die weitere Zusammenarbeit diskutiert und neue Projekte angebahnt.


Vom links nach rechts: Herr Basarab, (Stellvertreter des Präsidenten des Ivano-Frankivsk Regionalparlaments), Herr Vitenko (Unternehmer), Frau Hrytsyshyn (Vorstandsmitglied ThAEP), Herr Asemann (Vorstand ThAEP, Herr Hladiy (Erster Stellvertreter des Präsidenten des Ivano-Frankivsk Regionalparlaments)

Als weiterer Schritt folgten das Treffen in Kiew und Beratungen im Parlament der Ukraine -„Werchowna Rada“. Die Gespräche der ukrainischen Politiker mit dem Abgeordneten des Thüringer Landtags, Herrn Egon Primas, waren ebenfalls sehr konstruktiv.
Erste Ergebnisse:
1. Es sind 2 Antrage vorbereitet und erfolgreich abgesendet.
2. ThAEP bereitet jetzt einen Besuch der Delegation der Landwirte aus der Region Ivano-Frankivsk in Thüringen vor.


Vom links nach rechts: Herr Taruta (Mitglied des Parlaments der Ukraine, Ausschussleiter für die Zusammenarbeit mit BRD), Herr Primas, MdL Thüringen, Frau Yurinetz (Mitglied des Parlaments der Ukraine, Ausschus für die Assoziation der Ukraine in die EU)


Ukraine kann EU- Programme (ERASMUS und Horizon 2020) nutzen.
Ein ThAEP- Team nutze eine Ukrainereise im Dezember 2016, um mit der Vorbereitung eines ERASMUS + Projektes zu beginnen. Da die Ukraine zum ersten Mal als gleichberechtigter Partner teilnehmen kann, ergeben sich viele Chancen aber auch eine Menge Herausforderungen. Das beginnt bei der Partnersuche und dem Letter of Intent.
Deshalb hat der Verein jeweils einen Vertragsabschluss zwischen dem Kiewer Medizinischen College, dem Verband der Krankenschwester der Ukraine und ThAEP vorbereitet und unterzeichnet.
In bilateralen Meetings wurde die Projektidee vorgestellt und Konsens über eine Partnerschaft erzielt.


Meeting in Lemberg


Happy Birthday, Ukraine! 25 Jahre erneute Unabhängigkeit der Ukraine ist ein freudiger Anlass.
Die Selbstverständlichkeit, mit der die Ukraine diesen Weg gegangen ist und mit der das Land heute versucht seine Rolle in Europa wahrzunehmen, ist gerade in den zurückliegenden zwei Jahren bemerkenswert. In einigen Staaten haben wir es derzeit mit einer Abwendung von Europa und einem Rückzug ins nationale Schneckenhaus zu tun. Im Gegensatz dazu suchen viele ukrainische Menschen den Kontakt mit der Europäischen Union, um hier eine Ausbildung zu beginnen oder über EU- Projekte Erfahrungen auszutauschen.
Dipl.-Ing. Liliana Hrytsyshyn hat diesen Prozess insbesondere im Bundesland Thüringen begleitet. Ihr Engagement dafür und ihre Begleitung des Transformationsprozesses würdigte der Präsident der Ukraine Herr Petro Poroschenko mit der Verleihung des Ordens "25 Jahre der Unabhängigkeit der Ukraine".


Durch den Botschafter der Ukraine in Deutschland S.E. Herr Dr. Andryj Meljnyk erfolgte am 25.11.2016 die Übergabe in Berlin.


Fortsetzung der erfolgreichen Projekte im HOGA Bereich, Oktober 2016
Im  Ergebnis des Kooperationsvertrages zwischen ThAEP und Kolleges für  Lebensmitteltechnologie in Lviv/Lemberg konnten ab Oktober dieses Jahres  die 12 Jugendlichen in Toskana Word, Bad Sulza und Bad Orb, ihre  Ausbildung beginnen. Nach der herzlichen Begrüßung stellte die  Geschäftsführung beide Standorte vor. Die Betreuung der Jugendlichen  übernimmt ab jetzt die e5 Personalvermittlung GmbH.


Empfang in Bad Sulza

Die Gründung des „Interregionalen Zentrums der  Bildungsprogramme“(InterZeB) für interessierte Absolventen von  ausgewählten Colleges/Instituten geht durch Vertragsunterzeichnung am  26.10.2017 mit der Rektorin des „Lviver Institut für Krankenschwester  und Labormedizin namens Andrey Krupynskyy“, Prof. Dr. Mariya Shehedyn,  weiter voran.



Während des Meetings im Technologischen College wurden Studierende  überzeugt, dass sie für eine mögliche Ausbildung in Deutschland ihre  Anstrengungen beim Erlernen der deutschen Sprache verstärken müssen.  Ziel ist das Zertifikat B2.


Frau Hrytsyshyn während des Dialogs mit den Studierenden

Mit der Rektorin des „Kiewer medizinischen College namens Pavlo Hawros, Frau Lidia Pidmohylna,  wurden während des Meetings mögliche Kooperationsansätze festgestellt.


Von links nach rechts Herr Detlef Reuter, Frau Liliana Hrytsyshyn, Frau Lidia Pidmohylna, Herr Ruslan Dovhaljov


Siebter Europäischer Gipfel der Regionen und Städte, Bratislava, Juli 2016
In  der Hauptstadt der Slowakei fand der siebte Europäische Gipfel der  Regionen und Städte unter dem Motto „Invest and Connect“ statt. Der  Gipfel bildete eine Plattform für unterschied-liche thematische Beiträge  und die Diskussion zwischen EU-Institutionen, lokalen Politikern,  Experten und nicht zuletzt interessierten Einrichtungen und Bürgern. Die  Debatten warfen die Frage auf, wie Europas anhaltendes Investitionsloch  für Partnerschaften von Regionen und Städten überwunden werden kann.  Eine Reihe von Bürgermeistern großer und mittlerer Städte wie zum  Beispiel Prag, Bratislava, Wien sowie Nitra oder Kezmarok stellten ihre  Visionen, Vorhaben, Erfolge und Initiativen vor. Brachten jedoch auch  gleichzeitig Probleme und Hemmnisse zur Sprache. Einen sehr  interessanten Vortrag hielt Jeremy Rifkin, u.a. Berater der  Bundeskanzlerin zu wirtschaftlichen Inhalten, zum Thema „Eine digital  verbundene und wirtschaftlich nachhaltige dritte industrielle Revolution  innerhalb der EU“. Er zeichnete ein Bild, das sehr plastisch den  zukünftigen Umgang mit Energie und mit digitaler Vernetzung zeigte.  Zusammenfassend ist zu sagen, dass das Bemühen der vertretenen  EU-Kommissionen und Institutionen um Konkretheit von Aktivitäten und  stärkerer Nähe zu den Akteuren und Bürgern deutlich spürbar war. Bleibt  zu wünschen, dass sich die Visionen und Absichten des Gipfels in  sichtbaren und nutzbringenden Projekten und Handlungen wiederfin-den.


Neue Kooperationen, Juni 2016
Die  Thüringer Agentur für Europäische Programme e.V. pflegt und entwickelt  Kooperation mit Institutionen und Unternehmen, die mit ihren  Dienstleistungen den internationalen Bildungstransfer fördern möchten  und Schülern und Studenten Angebote unterbreiten. Da wir die Synergien  von strategischen Interessengemeinschaften bereits vielfach schätzen  gelernt haben, sind wir permanent daran interessiert, unsere Basis an  Kooperationen auszuweiten. Deshalb wurde in Ergänzung der Zusammenarbeit  mit der National Universität „Lvivska Polytechnika“, mit 5 Colleges,  die für die Bauindustrie, das IT-Fach, den Automobilbereich, für die  Elektrobranche und die Entwicklung der Infrastruktur Studenten  ausbilden, ergänzende Vereinbarungen im Juni abgeschlossen.






Sitzung zur transregionalen Zusammenarbeit des Parlaments der Ukraine.
Die  Ukraine unternimmt viele verschiedene Anstrengungen in Richtung  Assoziierung in die EU. Dazu gehören auch Diskussionsrunden in  verschiedenen Gremien des Parlamentes mit den Mitgliedern der Regierung,  Vertreter der Regionen sowie Manager von EU-Projekten.
Am  08.06.2016 fand in Vorbereitung des Parlamentsausschuss für die  Assoziation der Ukraine in die EU eine Sitzung zur transregionalen  Zusammenarbeit unter Verantwortung von Frau Dr. Oksana Yurynets und der  Vize-Sprecherin des Parlaments, Frau Iryna Gerashchenko, statt.
35  Vorträgen wurden präsentiert und mit mehr als 400 Teilnehmern  diskutiert. Unser Vorstandsmitglied, Frau Liliana Hrytsyshyn, erwähnte  in ihrem Vortrag die langjährige Zusammenarbeit des Freistaats Thüringen  und der Region Lviv in den verschieden EU-, Bundes-, und  Landesprojekten.





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